Neue Werte mit altem Handwerk
Ökologie trifft Tradition – die Herrmannsdorfer Landwerkstätten

- Jürgen Körber ist Metzgermeister – bei Herrmannsdorfer weiß er sicher, dass das Fleisch aus artgerechter Haltung kommt.
Über die ganz besonderen Verdienste der Familie Schweisfurth muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Die Geschichte von Karl-Ludwig Schweisfurth wurde schon oft erzählt: Wie der Fleischfabrikant, der die Metzgerei seines Vaters unter dem Namen Herta zu Deutschlands erfolgreichster Wurstmarke ausgebaut hat, plötzlich sein Lebenswerk infrage stellte. Wie der erfolgreiche Unternehmer, der auf Massentierhaltung setzte, die Technisierung der Schlachtung vorantrieb und die Automatisierung in der Produktion perfektionierte, plötzlich ohne Nachfolger dastand, weil seine Söhne keine Lust auf die industrielle Fleischproduktion hatten. Wie die Fragen seiner heranwachsenden Söhne den alten Hüter des Herta-Imperiums dazu brachten, sich von alldem loszusagen und noch einmal völlig neu anzufangen: Auf einem Landgut in Glonn – artgerecht, ökologisch und regional.
Wir sind Karl-Ludwig Schweisfurth sehr dankbar für seinen Entschluss: Denn in den VollCorner Filialen können wir Ihnen mit der Marke „ÖQ – Herrmannsdorfer Landwerkstätten – handgemachte Lebens-Mittel in ökologischer Qualität“ frische Fleisch- und Wurstprodukte anbieten, die alle höchsten Ansprüche erfüllen, die man an einen Fleischproduzenten stellt: ethisch, biologisch, qualitativ und menschlich.
Inzwischen gelten die Herrmannsdorfer Landwerkstätten europaweit als Vorzeigeprojekt für artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Fleischproduktion. Pünktlich zum 25. Firmenjubiläum wurde der Trendsetter für die nachhaltige Herstellung ökologischer Lebensmittel für den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ nominiert. Unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin werden mit der Auszeichnung Unternehmen geehrt, die „wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt“ verbinden. Gäbe es den Preis noch nicht, hätte man ihn für die Herrmannsdorfer Landwerkstätten erfinden müssen.
Warum eigentlich „Landwerkstätten“? Der Begriff wurde gewählt aus dem Credo der handwerklichen Produktion heraus – und die findet in Werkstätten statt, nicht in Fabrikhallen. Und da man auf dem Gutshof in Glonn auf dem Land ist, aber auch für die Städte in der Region arbeitet, hat man das Wort Land den Werkstätten vorangestellt.
Karl Schweisfurth, Sohn und Nachfolger des Gründers Karl-Ludwig Schweisfurth, ist über die Jahre in der Münchner Bio-Bewegung ein guter Freund von Willi Pfaff geworden. Die beiden Familien verbindet nicht nur die Leidenschaft für eine neue Lebensmittel-Kultur, sondern auch der ganzheitliche Ansatz ihres wirtschaftlichen und persönlichen Handelns. Das kommt nicht nur bei der Unterstützung kultureller und sozialer Initiativen zum Tragen, sondern auch beim Einsatz für den Erhalt von Nutztierrassen.
In einer Zeit, da uns das Vertrauen in unser tägliches Brot und das Wissen um den Ursprung unserer „Lebens-Mittel“ abhanden gekommen sind, gehen die Herrmannsdorfer Landwerkstätten zurück zu den Wurzeln, den überlieferten naturgemäßen Formen des Ackerbaus, der Viehzucht, der Lebensmittelverarbeitung und zu einer gesunden, bewussten Ernährungsweise.
Und auch damit liegen die Herrmannsdorfer Landwerkstätten voll auf einer Linie mit den VollCorner Biomärkten.

