Unsere Kürbis-Sorten im Überblick

Einkaufs- und Küchentipps rund um das herbstliche Fruchtgemüse

Sie sind orange, gelb oder grün, rund oder oval, riesengroß oder winzig: Kürbisse. Das herbstliche Fruchtgemüse sieht nicht nur aus wie kleine Kunstwerke: Es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen (u.a. Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium) und ist ein kalorienarmer Sattmacher. Obendrein sind Kürbisse Alleskönner in der Küche. Kein Wunder, dass die Kulturpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, schon seit Jahrtausenden geschätzt wird!

Dank unserer TAGWERK Bio-Gärtner finden Sie jetzt die verschiedensten Sorten in unseren VollCorner Obst- und Gemüseabteilungen. Unsere regionalen Hokkaido- und Butternutkürbisse bekommen wir jetzt im Herbst vom Biohof Fuchs aus Schrobenhausen.

Weil man da vor lauter Kürbissen leicht den Überblick verliert, stellen wir Ihnen als Einkaufshilfe 6 Kürbisarten vor. Außerdem verraten wir Ihnen praktische Küchentipps und köstliche Rezepte von herzhaften Kürbisgnocchi bis süßem Kürbiskuchen.

Hokkaidokürbis

Er ist in Deutschland der beliebteste Kürbis. Sein Name kommt von der japanischen Insel Hokkaido, seiner ursprünglichen Heimat. Verwendet wird er gerne für Suppen, Currys, Kuchen, Aufläufe oder Ofengemüse.
Geschmack: Mild, leicht süßlich
Schale:
Kann mitgegessen werden

Butternutkürbis

Der birnenförmige, hellgelbe Kürbis gehört wie der Muskat zu den Moschuskürbissen. Ursprünglich stammt er aus Amerika. Er punktet mit jeder Menge Fruchtfleisch und wenig Kernen und eignet sich ideal zum Backen, für Süßspeisen, Pürees oder Aufläufe.
Geschmack: Süßlich, nussig, feines Butteraroma
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Spaghettikürbis

Er eignet sich hervorragend als leichte Pasta- Alternative. Denn sein faseriges Fruchtfleisch zerfällt nach dem Garen in einzelne »Nudeln«, die zusammen mit einer leckeren Sauce an Spaghetti erinnern.
Geschmack: Mild, leicht nussig, erinnert an Zucchini
Schale: Hart, nicht essbar. Dafür eine schöne »Nudelschüssel«, aus der Sie nach dem Garen die Kürbisspaghetti ziehen können.

Muskatkürbis

Mit seiner gerippten Form macht er schon optisch was her. Er gehört zu den Moschuskürbissen und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sein Inneres ist saftig und hat verhältnismäßig wenig Kerne. Gut als Ofengemüse, in Süßspeisen, Suppen oder eingelegt.
Geschmack: Fruchtig, leicht säuerlich, Muskatnote
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Patissonkürbis

Er ist weiß, dunkelgrün oder gelb und hat eine flache Form, die ihm den Spitznamen »Ufo-Kürbis« eingebracht hat. Der Patisson gehört zu den ältesten Sorten und soll schon von den Inkas angebaut worden sein. Am besten in Gerichten mit kräftigen Gewürzen oder geraspelt im Salat.
Geschmack:
Dezenter Eigengeschmack
Schale: Kann mitgegessen werden

Bischofsmütze

Mit seinen Mustern und seiner »Haube« sicher einer der dekorativsten Kürbisse. Ursprünglich kommt er aus Amerika. Dank seiner Form eignet er sich ideal zum Füllen. Die mehlige Konsistenz ist auch eine gute Grundlage für Suppen und Pürees.
Geschmack: Süßlich, leicht nussig
Schale: Hart, nicht essbar

Je nach Verfügbarkeit haben wir oft auch weitere Sorten wie Futsu Black, Rondini oder große Halloweenkürbisse im Sortiment.

4 praktische Kürbis Küchentipps

1. Bei trockener, luftiger Lagerung und ca. 10–14 °C können Sie ganze Kürbisse über viele Wochen aufbewahren.

2. Angeschnittener Kürbis lässt sich im Tiefkühlfach aufheben. Einfach in rohen Würfeln oder gegart & püriert einfrieren.

3. Einen harten Kürbis zu zerteilen ist gar nicht so einfach. Wenn Sie ohnehin gegartes Kürbisfleisch verarbeiten, können Sie ihn vor dem Schneiden im Ofen etwa 20 Min. vorgaren, dann ist er weicher.

4. Zur Inspiration haben wir hier ein paar leckere Rezepttipps für Sie: Kürbisgnocchi, Kürbiskuchen, Ofenkürbis oder Kürbisflammkuchen.