Unsere Umwelt ist systemrelevant!

Gemeinsam gegen den Klimawandel

Eigentlich bräuchten wir drei Planeten! Denn ohne die Coronakrise hätten wir dieses Jahr den Erdüberlastungstag in Deutschland schon im Mai erreicht – fast drei Monate früher als 2019. Das heißt, wir hätten die diesjährigen Kapazitäten der Erde JETZT aufgebraucht. Die gute Nachricht: Wir alle können die Zeit nutzen, um gemeinsam dagegen zu steuern.

Mit der Coronakrise sind die globalen Emissionen massiv zurückgegangen. Deutschland könnte sogar sein Klimaziel für 2020 erreichen. Doch das ist kein Zustand von Dauer. Im Gegenteil, Experten befürchten, dass die Emissionen nach der Krise nicht nur stark ansteigen, sondern dass u.a. auch geplante Klimaschutz-Investitionen ausfallen. Dass Unternehmen nun um ihre Existenz statt für die Umwelt kämpfen.
Und das während weiterhin die Erderwärmung viel zu rasch voranschreitet und die nächste Trockenperiode auf den Feldern schon vor der Türe steht, Pestizide unsere Böden vergiften, Gülle aus industrieller Tierhaltung unser Trinkwasser verseucht und die Insekten verschwinden.

Umso wichtiger ist es, dass wir alle gerade jetzt dagegen steuern. Zum Beispiel indem wir zu umweltfreundlicheren Lebensmitteln greifen – also am besten regional, saisonal, wenig tierische Produkte und natürlich Bio.
Oder indem wir weiterhin einen fairen Lebensmittelhandel anstelle von Dumpingpreisen unterstützen, auch wenn wir zurzeit verstärkt auf die Haushaltskasse achten müssen.

Denn eine Lebensmittelversorgung, die Ressourcen schont, sozial verträglich ist und somit nicht ihre eigenen Produktionsgrundlagen zerstört, ist wirklich systemrelevant und leistet einen Beitrag zu einer krisensichereren Zukunft!