Biolandhof Keil

Biolandhof Keil aus der Nähe von Abensberg

Eingebettet zwischen den malerischen Kalksteinhängen des Donautals liegt – ganz in der Nähe der Spargelstadt Abensberg – der Biolandhof Keil mit seiner »Spargel-Insel«. Hier ist es seit mehr als 25 Jahren ein saisonaler Höhepunkt, wenn das Ernteteam im Frühjahr aufs Feld zieht, um frischen Bio-Spargel zu stechen.

Ideale Wachstumsbedingungen für edles Gemüse
In der Region rund um Abensberg hat der Spargelanbau eine lange Tradition. Kein Wunder: Das feinsandige, mineralstoffreiche Donauschwemmland, der hohe Grundwasserstand und das milde Klima bieten ideale Wachstumsbedingungen für das edle Gemüse und sorgen für einen hervorragenden Geschmack. Diese Vorteile machte sich Sepp Keil kurzerhand zu Nutze. Kulturen wie Getreide oder Mais wollten auf seinen Pachtflächen nicht gut gedeihen. Deshalb stellte er 1992 auf Spargelpflanzen um.

Obwohl es damals kaum Erfahrungsberichte von Spargel im ökologischen Anbau gab, trat der Landwirt dem Bioland-Verband bei. Er arbeitete viele lehrreiche Jahre daran Bio-Spargel zu einer Spezialität zu machen – mit Erfolg. Dennoch ist er im Anbaugebiet Abensberg bis heute der einzige Bio-Spargelbauer.

 

 

Gestochen werden die Stangen in traditioneller Handarbeit: Ein Messer, eine Kelle und ein Korb zum Sammeln – mehr Technik ist für die Ernte nicht nötig. Sobald die Triebe aus der Erde schauen, wird der Spargel sorgfältig von Hand freigelegt. Da auf Chemie gegen Unkraut verzichtet wird, muss der Boden auch besonders häufig angehäufelt und gehackt werden. Wir wissen diese große Mühe zu schätzen und freuen uns jedes Jahr bis Johanni über die grünen und weißen Delikatessen von der »Spargel-Insel«.